Glossar-Eintrag

parenteral

den Magen-Darm-Trakt umgehend; Injektionen oder Infusionen, aber auch parenterale Ernährung (intravenöse Verabreichung von Nährstoffen). Die parenterale Gabe von Medikamenten hat z.B. den Vorteil, dass der Stoff bei einer intravenösen Gabe direkt ins Blutsystem gelangt und keine Verarbeitung des Stoffes im Magen-Darm-Trakt erfolgt. So wirken Schmerzmittel beispielsweise schneller, wenn sie über die Vene verabreicht werden, als wenn eine Schmerztablette zunächst über den Magen aufgenommen werden und der Wirkstoff ins Blut gelangen muss. Ist der Magen-Darm-Trakt aus einem bestimmten Grund derzeit nicht in der Lage, ausreichende Mengen fester Nahrung zu verarbeiten, so kann eine parenterale Ernährung zusätzlich oder alleinig zur Versorgung mit den essentiellen Nährstoffen erfolgen. Hierbei gelangt die Nahrung in Form von hochkalorischer, nährstoffreicher Lösung direkt in die Vene – entweder über eine periphere Venenverweilkanüle (PVK) oder im häufigeren Fall über einen zentralen Venenkatheter/Port (ZVK).

 

Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?

Individuelle Beratung durch unsere Experten

Lieber telefonieren?

Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich

Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung

Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.

Rechtliches

AGB

© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.