Glossar-Eintrag

CEA

CEA steht für karzinoembryonales Antigen. Es handelt sich um ein Eiweiß, das während der Entwicklung eines ungeborenen Kindes in größeren Mengen gebildet wird und bei gesunden Erwachsenen normalerweise nur in geringen Mengen im Blut vorkommt.

CEA wird vor allem bei Darmkrebs als Tumormarker eingesetzt. Ist der Wert bei der Diagnose erhöht, können spätere Messungen dabei helfen, das Ansprechen auf die Behandlung zu beurteilen oder Hinweise auf einen Rückfall zu erkennen. Auch bei anderen Tumorarten kann CEA erhöht sein.

Der Wert eignet sich nicht zur allgemeinen Krebsfrüherkennung und kann eine Krebsdiagnose nicht bestätigen oder ausschließen. Manche Tumoren bilden kein CEA. Umgekehrt können Rauchen, Leber- und Gallenwegserkrankungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Lungenerkrankungen den Wert erhöhen.

Bei Verlaufskontrollen ist deshalb meist die Entwicklung über die Zeit wichtiger als eine einzelne Messung.

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