Glossar-Eintrag

Coping

Coping bezeichnet die Art und Weise, wie ein Mensch mit Belastungen, Krisen und schwierigen Lebenssituationen umgeht. Bei einer Krebserkrankung kann dies den Umgang mit der Diagnose, der Behandlung, körperlichen Veränderungen, Zukunftsängsten und Auswirkungen auf Familie oder Beruf umfassen.

Menschen entwickeln sehr unterschiedliche Bewältigungsstrategien. Manche suchen ausführliche Informationen und möchten aktiv an Entscheidungen teilnehmen. Andere konzentrieren sich stärker auf den Alltag, sprechen mit Angehörigen, nutzen Bewegung, Entspannungsverfahren, Religion oder kreative Aktivitäten.

Es gibt nicht die eine richtige Form des Copings. Auch Traurigkeit, Angst, Wut oder zeitweiser Rückzug sind verständliche Reaktionen. Problematisch wird es insbesondere dann, wenn die Belastung dauerhaft überwältigend ist, der Alltag kaum noch bewältigt wird oder starke Angst, Hoffnungslosigkeit bzw. Depressionen auftreten.

Psychoonkologische Beratung, Selbsthilfegruppen, Sozialberatung oder psychotherapeutische Unterstützung können helfen, passende Strategien zu entwickeln. Unterstützung anzunehmen ist kein Zeichen mangelnder Stärke.

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