Glossar-Eintrag

Dysphagie

Dysphagie bedeutet Schluckstörung. Betroffene haben Schwierigkeiten, Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel vom Mund in den Magen zu transportieren.

Mögliche Beschwerden sind

  • Husten oder Verschlucken beim Essen,
  • das Gefühl, dass Nahrung im Hals oder hinter dem Brustbein stecken bleibt,
  • Schmerzen beim Schlucken,
  • eine veränderte oder gurgelnde Stimme,
  • Gewichtsverlust oder wiederkehrende Lungenentzündungen.

Bei Krebspatienten kann eine Dysphagie durch Tumoren im Mund-, Hals- oder Speiseröhrenbereich, durch Operationen, Bestrahlungen, Entzündungen oder Nervenschäden entstehen.

Eine Schluckstörung kann zu Mangelernährung, Flüssigkeitsmangel oder zum Eindringen von Nahrung in die Atemwege führen. Die Abklärung kann u.a. eine Schluckuntersuchung, Spiegelung oder Röntgenuntersuchung umfassen. Behandlungsmöglichkeiten sind Schlucktherapie, angepasste Nahrung, Behandlung der Ursache und in schweren Fällen vorübergehend eine Ernährungssonde.

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