Glossar-Eintrag

Elektrokardiogramm

Ein Elektrokardiogramm ist eine grafische Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität. Die gebräuchliche Abkürzung lautet EKG.

Mit jedem Herzschlag breitet sich ein elektrischer Impuls über den Herzmuskel aus. Elektroden auf der Haut erfassen diese Signale und stellen sie als typische Kurven dar. Das EKG kann beispielsweise Herzrhythmusstörungen, eine verlangsamte Erregungsleitung oder Hinweise auf eine Belastung bzw. Schädigung des Herzmuskels zeigen.

Man unterscheidet u.a. das kurze Ruhe-EKG, das Langzeit-EKG über einen oder mehrere Tage und das Belastungs-EKG während körperlicher Aktivität.

Vor bestimmten Krebsbehandlungen wird ein EKG durchgeführt, weil einzelne Medikamente die elektrische Erregungsleitung des Herzens beeinflussen können. Dabei wird teilweise besonders auf die sogenannte QT-Zeit geachtet.

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