Glossar-Eintrag

Lymphödem

Ein Lymphödem ist eine Schwellung, die entsteht, wenn Lymphflüssigkeit nicht ausreichend aus einem Gewebe abtransportiert werden kann.

Bei Krebspatienten kann dies beispielsweise nach Entfernung von Lymphknoten, nach Bestrahlung oder durch eine tumorbedingte Blockade von Lymphgefäßen auftreten.

Häufig sind Arme oder Beine betroffen, ein Lymphödem kann aber auch an Brust, Genitalregion, Kopf oder anderen Körperbereichen entstehen.

Zur Behandlung gehören je nach Situation:

  • Kompression,
  • Bewegung,
  • Hautpflege,
  • manuelle Lymphdrainage,
  • Gewichtsmanagement und Selbstmanagement.

Ein chronisches Lymphödem lässt sich nicht immer vollständig beseitigen, kann aber häufig deutlich gebessert und kontrolliert werden.

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