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Glossar-Eintrag
Erythrozyten sind die roten Blutkörperchen. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, Sauerstoff von der Lunge in die Organe und Kohlendioxid zurück zur Lunge zu transportieren.
Sie enthalten den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, an den Sauerstoff gebunden wird. Erythrozyten werden im Knochenmark gebildet. Das in den Nieren produzierte Hormon Erythropoetin regt ihre Neubildung an.
Bei zu wenigen Erythrozyten bzw. zu wenig Hämoglobin liegt eine Anämie vor. Mögliche Beschwerden sind Müdigkeit, Blässe, Luftnot, Schwindel und Herzklopfen. Ursachen können Blutverlust, Eisen- oder Vitaminmangel, eine Knochenmarkserkrankung, Nierenschwäche oder eine Krebstherapie sein.
MCV, MCH und MCHC beschreiben Größe und Hämoglobingehalt der roten Blutkörperchen. Sie helfen bei der Einordnung einer Anämie. Normalbereiche hängen von Labor, Alter und weiteren Faktoren ab; einzelne allgemeine Zahlenwerte sind daher nicht für jeden Befund gültig.
Bei zu vielen Erythrozyten spricht man von Erythrozytose oder Polyglobulie. Auch hierfür kommen unterschiedliche Ursachen infrage.
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