Glossar-Eintrag

Antikonvulsivum

Ein Antikonvulsivum ist ein Medikament zur Vorbeugung und Behandlung epileptischer Anfälle. Diese Wirkstoffe stabilisieren die elektrische Erregbarkeit der Nervenzellen.

Bei Patienten mit Hirntumoren oder Hirnmetastasen können sie eingesetzt werden, wenn Krampfanfälle aufgetreten sind. Eine routinemäßige vorbeugende Gabe ohne bisherigen Anfall ist nicht in jeder Situation sinnvoll.

Einige Antikonvulsiva helfen außerdem bei neuropathischen Schmerzen. Da Wechselwirkungen mit Krebsmedikamenten möglich sind, sollte die Auswahl mit dem onkologischen Behandlungsteam abgestimmt werden.

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