Glossar-Eintrag

Basaliom

Basaliom ist eine ältere, aber weiterhin häufig verwendete Bezeichnung für das Basalzellkarzinom. Es handelt sich um eine Form des sogenannten weißen Hautkrebses und um die häufigste Hautkrebsart.

Ein Basaliom wächst meist langsam und bildet nur sehr selten Metastasen. Unbehandelt kann es jedoch immer weiter in die Umgebung einwachsen und dabei Haut, Knorpel, Knochen oder andere Strukturen zerstören. Deshalb ist auch ein langsam wachsendes Basaliom behandlungsbedürftig.

Typische Veränderungen sind glasige oder hautfarbene Knötchen, feine sichtbare Blutgefäße sowie wunde oder verkrustete Hautstellen, die nicht richtig abheilen. Basaliome entstehen besonders häufig an Körperstellen, die über viele Jahre der Sonne ausgesetzt waren, etwa im Gesicht, auf der Kopfhaut oder an den Ohren. Die wichtigste Behandlung ist meist die vollständige operative Entfernung.

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