Therapiestudien
Wissen & Ressourcen
Über iuvando
Glossar-Eintrag
Bispezifische Antikörper sind künstlich hergestellte Antikörper mit zwei unterschiedlichen Bindungsstellen. Dadurch können sie gleichzeitig zwei verschiedene Zielstrukturen erkennen.
Viele bispezifische Antikörper in der Krebsmedizin binden mit einer Seite an ein Merkmal auf der Tumorzelle und mit der anderen Seite an CD3 auf einer T-Zelle. Dadurch werden Tumorzelle und Immunzelle räumlich zusammengebracht. Die T-Zelle wird aktiviert und kann die gebundene Krebszelle abtöten.
Beim multiplen Myelom richten sich zugelassene bispezifische Antikörper beispielsweise gegen BCMA oder GPRC5D. Weitere Einsatzgebiete sind bestimmte Lymphome und Leukämien. Mögliche Nebenwirkungen sind ein Zytokinfreisetzungssyndrom, Infektionen, ein Mangel an Blutzellen und in einigen Fällen neurologische Beschwerden.
Der Begriff BiTE bezeichnet ursprünglich ein bestimmtes technisches Format bispezifischer T-Zell-aktivierender Antikörper. Er ist daher nicht vollständig mit allen bispezifischen Antikörpern gleichzusetzen.
Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?
Individuelle Beratung durch unsere Experten
Lieber telefonieren?
Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich
Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung
Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.
Wichtig: In den Texten auf unserer Webseite benutzen wir einheitlich die männliche Form. Das ist leichter zu lesen. Gemeint sind alle Menschen.
© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.