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Glossar-Eintrag
Die Blut-Hirn-Schranke ist eine besondere Schutzbarriere zwischen dem Blutkreislauf und dem Gewebe des Gehirns. Sie besteht u.a. aus sehr dicht miteinander verbundenen Zellen der kleinen Hirngefäße.
Die Barriere kontrolliert, welche Stoffe aus dem Blut in das Gehirn gelangen. Sauerstoff und bestimmte Nährstoffe können passieren, während viele Krankheitserreger, Giftstoffe und größere Moleküle zurückgehalten werden.
Die Blut-Hirn-Schranke ist jedoch nicht vollkommen undurchlässig. Entzündungen, Tumoren oder andere Erkrankungen können ihre Funktion verändern. Für die Krebstherapie kann sie problematisch sein, weil auch viele Medikamente das Gehirn nur schlecht erreichen. Bei Hirntumoren oder Hirnmetastasen muss deshalb berücksichtigt werden, welche Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke überwinden können.
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