Glossar-Eintrag

Blutplättchen

Blutplättchen, medizinisch Thrombozyten, sind kleine Zellbestandteile im Blut. Sie entstehen im Knochenmark aus sehr großen Vorläuferzellen, den Megakaryozyten.

Bei einer Verletzung heften sich Thrombozyten an die beschädigte Gefäßwand, verklumpen miteinander und helfen, die Blutung zu stoppen. Zusammen mit den Gerinnungsfaktoren bilden sie einen stabilen Wundverschluss.

Sind zu wenige Blutplättchen vorhanden, können blaue Flecken, kleine punktförmige Hautblutungen, Nasenbluten oder stärkere Blutungen auftreten. Bei sehr niedrigen Werten besteht das Risiko innerer Blutungen. Chemotherapien, Leukämien und andere Erkrankungen des Knochenmarks können die Thrombozytenzahl vermindern.

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