Glossar-Eintrag

chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Die chronische lymphatische Leukämie, kurz CLL, ist eine bösartige Erkrankung reifer B-Lymphozyten. Die veränderten Zellen sammeln sich im Blut, im Knochenmark, in den Lymphknoten und teilweise in Milz oder Leber an.

Die CLL gehört biologisch zu den langsam wachsenden B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen. Wenn sich die krankhaften Zellen hauptsächlich in Lymphknoten befinden und nur wenige im Blut nachweisbar sind, wird die Erkrankung als kleinzelliges lymphozytisches Lymphom bezeichnet.

Viele Betroffene haben bei der Diagnose keine Beschwerden. Mögliche Symptome sind vergrößerte Lymphknoten, Müdigkeit, häufige Infektionen, Nachtschweiß, Gewichtsverlust, Blutarmut oder eine erhöhte Blutungsneigung.

Nicht jede CLL muss sofort behandelt werden. Bei beschwerdefreien, stabilen Verläufen wird häufig zunächst regelmäßig kontrolliert. Eine Behandlung beginnt beispielsweise bei Beschwerden, fortschreitender Blutbildveränderung, stark wachsenden Lymphknoten oder anderen Zeichen der Krankheitsaktivität. Heute kommen vor allem zielgerichtete Medikamente und Antikörper zum Einsatz.

Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?

Individuelle Beratung durch unsere Experten

Lieber telefonieren?

Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich

Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung

Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.

Rechtliches

AGB

Wichtig: In den Texten auf unserer Webseite benutzen wir einheitlich die männliche Form. Das ist leichter zu lesen. Gemeint sind alle Menschen.

© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.