Glossar-Eintrag

Computertomographie

Die Computertomographie, kurz CT, ist ein bildgebendes Verfahren, das Röntgenstrahlen und Computertechnik verwendet. Dabei entstehen zahlreiche dünne Schnittbilder des Körpers.

Während der Untersuchung liegt der Patient auf einer Liege, die sich durch eine ringförmige Öffnung bewegt. Die Untersuchung ist normalerweise schmerzlos und dauert oft nur wenige Minuten.

Häufig wird ein Kontrastmittel verwendet, damit Organe, Blutgefäße und bestimmte Veränderungen besser sichtbar werden. Das Kontrastmittel kann als Getränk oder über eine Vene gegeben werden. Vorher werden je nach Präparat u.a. Nierenfunktion, Schilddrüsenerkrankungen und frühere Kontrastmittelreaktionen berücksichtigt.

In der Krebsmedizin dient die CT dazu, Tumoren zu erkennen, ihre Ausdehnung zu bestimmen, Biopsien zu planen, das Ansprechen auf eine Behandlung zu beurteilen und nach möglichen Rückfällen zu suchen. Da CT-Untersuchungen ionisierende Strahlung verwenden, werden Nutzen und Strahlenbelastung gegeneinander abgewogen.

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