Glossar-Eintrag

Elektromyographie

Die Elektromyographie, kurz EMG, untersucht die elektrische Aktivität von Muskeln. Sie hilft dabei, Muskel- von Nervenerkrankungen zu unterscheiden.

Bei der Nadel-Elektromyographie wird eine sehr dünne Elektrode in einen Muskel eingeführt. Sie misst die elektrische Aktivität sowohl in Ruhe als auch während einer Anspannung. Das Einführen kann kurz unangenehm sein.

Häufig wird die Elektromyographie mit einer Elektroneurographie, kurz ENG, kombiniert. Bei der ENG werden Nerven durch kurze elektrische Reize angeregt und ihre Leitungsgeschwindigkeit gemessen.

In der Krebsmedizin können solche Untersuchungen beispielsweise bei Muskelschwäche, Taubheitsgefühlen oder dem Verdacht auf eine therapiebedingte Polyneuropathie sinnvoll sein. Dabei ist wichtig:

EMG bezeichnet die Muskelmessung, nicht die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit.

Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?

Individuelle Beratung durch unsere Experten

Lieber telefonieren?

Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich

Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung

Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.

Rechtliches

AGB

Wichtig: In den Texten auf unserer Webseite benutzen wir einheitlich die männliche Form. Das ist leichter zu lesen. Gemeint sind alle Menschen.

© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.