Glossar-Eintrag

Ernährungssonde

Eine Ernährungssonde ist ein dünner Schlauch, über den flüssige Nahrung, Wasser und ggf. Medikamente direkt in den Magen oder Dünndarm gegeben werden.

Für eine kürzere Anwendung wird die Sonde häufig durch die Nase geführt. Eine nasogastrale Sonde endet im Magen, eine nasojejunale Sonde im Dünndarm. Für eine längerfristige Ernährung kann eine Sonde durch die Bauchdecke gelegt werden, beispielsweise eine PEG-Sonde.

Eine Sondenernährung kommt infrage, wenn der Magen-Darm-Trakt funktioniert, der Patient aber nicht ausreichend sicher oder ausreichend viel essen kann. Gründe können schwere Schluckstörungen, Tumoren im Kopf-Hals-Bereich oder ausgeprägte Schleimhautschäden sein.

Eine Ernährungssonde verhindert nicht immer, dass Nahrung oder Speichel in die Atemwege gelangt. Mögliche Probleme sind Verstopfung oder Verrutschen der Sonde, Durchfall, Hautreizungen und Infektionen.

Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?

Individuelle Beratung durch unsere Experten

Lieber telefonieren?

Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich

Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung

Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.

Rechtliches

AGB

Wichtig: In den Texten auf unserer Webseite benutzen wir einheitlich die männliche Form. Das ist leichter zu lesen. Gemeint sind alle Menschen.

© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.