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Glossar-Eintrag
Hämatopoetische Wachstumsfaktoren sind körpereigene Botenstoffe, welche die Bildung, Reifung und teilweise auch die Funktion von Blutzellen steuern.
Ein bekanntes Beispiel ist G-CSF. Dieser Wachstumsfaktor fördert insbesondere die Bildung neutrophiler Granulozyten. Entsprechende Medikamente wie Filgrastim oder Pegfilgrastim können nach bestimmten Chemotherapien eingesetzt werden, um Dauer und Schwere einer Neutropenie zu vermindern.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist Erythropoetin, kurz EPO. Es wird hauptsächlich in den Nieren gebildet und regt das Knochenmark zur Produktion roter Blutkörperchen an.
Hämatopoetische Wachstumsfaktoren werden nicht bei jeder Krebsbehandlung routinemäßig eingesetzt. Nutzen und Risiken hängen von Therapie, Erkrankung und individueller Situation ab.
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