Glossar-Eintrag

hepatozelluläres Karzinom (HCC)

Das hepatozelluläre Karzinom, kurz HCC, ist ein bösartiger Tumor, der direkt aus den Leberzellen entsteht.

Es ist von Lebermetastasen zu unterscheiden. Lebermetastasen stammen von einem Tumor eines anderen Organs, beispielsweise Darm-, Brust- oder Lungenkrebs, und bestehen weiterhin aus Zellen dieses Ursprungstumors.

HCC entsteht besonders häufig auf dem Boden einer chronisch geschädigten Leber. Wichtige Risikofaktoren sind Leberzirrhose, Hepatitis B und C sowie bestimmte Stoffwechsel- und Fettlebererkrankungen.

Bei Menschen mit hohem Risiko werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen empfohlen, um einen Tumor möglichst früh zu erkennen.

Die Behandlung kann von Operation oder Transplantation über örtliche Verfahren wie Ablation und Embolisation bis hin zu Immuntherapien und zielgerichteten Medikamenten reichen.

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