Glossar-Eintrag

Hirnmetastasen

Hirnmetastasen sind Tochtergeschwülste einer Krebserkrankung im Gehirn. Sie entstehen, wenn Krebszellen aus einem Tumor eines anderen Organs über die Blutbahn in das Gehirn gelangen.

Besonders häufig können u.a. Lungenkrebs, Brustkrebs, Melanom und Nierenkrebs Hirnmetastasen bilden.

Mögliche Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen,
  • epileptische Anfälle,
  • Lähmungen oder Gefühlsstörungen,
  • Sprach- oder Sehstörungen,
  • Persönlichkeits- oder Verhaltensänderungen,
  • Übelkeit und Erbrechen.

Die Diagnose erfolgt meist mit einer MRT des Gehirns.

Die Behandlung hängt von Zahl, Größe und Lage der Metastasen, der zugrunde liegenden Krebsart und der Gesamtsituation ab. Möglich sind Operation, stereotaktische Bestrahlung, Ganzhirnbestrahlung sowie zunehmend auch systemische zielgerichtete Therapien oder Immuntherapien, die im Gehirn wirksam sein können.

Kennen Sie alle Therapieoptionen für Ihre Krebserkrankung?

Individuelle Beratung durch unsere Experten

Lieber telefonieren?

Lassen Sie sich von uns beraten – kostenlos und unverbindlich

Erfahren Sie hier alle Behandlungsoptionen für Ihre individuelle Krebserkrankung

Wir unterstützen Krebspatienten dabei, passende klinische Studien zu finden – kostenlos, persönlich und mit Expertenwissen.

Rechtliches

AGB

Wichtig: In den Texten auf unserer Webseite benutzen wir einheitlich die männliche Form. Das ist leichter zu lesen. Gemeint sind alle Menschen.

© 2026 iuvando GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Hoffnung und Expertise für Patienten.