Glossar-Eintrag

Keimzelltumor

Ein Keimzelltumor entsteht aus Zellen, aus denen normalerweise Ei- oder Samenzellen hervorgehen. Keimzelltumoren können gutartig oder bösartig sein.

Sie treten am häufigsten in Hoden oder Eierstöcken auf. Da sich Keimzellen während der Embryonalentwicklung durch den Körper bewegen, können Keimzelltumoren jedoch auch außerhalb der Keimdrüsen entstehen, beispielsweise im Brustkorb oder hinteren Bauchraum.

Bei Hodenkrebs unterscheidet man insbesondere Seminome und Nichtseminome.

Zur Diagnostik gehören neben Bildgebung und Gewebeuntersuchung häufig Tumormarker wie AFP, hCG oder LDH.

Viele bösartige Keimzelltumoren sprechen ausgesprochen gut auf Chemotherapie an und können auch in fortgeschrittenen Stadien heilbar sein.

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