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Glossar-Eintrag
Ein M-Protein, auch monoklonales Protein, Paraprotein oder Myelomprotein genannt, ist ein einheitlicher Antikörper oder Antikörperbestandteil, der von einer Gruppe genetisch verwandter Plasmazellen produziert wird.
M-Proteine können beispielsweise bei MGUS, smoldering multiplem Myelom, multiplem Myelom, Waldenström-Makroglobulinämie und einigen weiteren Erkrankungen auftreten. Ein nachgewiesenes M-Protein bedeutet daher nicht automatisch, dass ein multiples Myelom vorliegt.
Ein M-Protein kann aus einem vollständigen Immunglobulin – beispielsweise IgG oder IgA – oder ausschließlich aus freien Leichtketten vom Typ Kappa oder Lambda bestehen.
Zur Untersuchung werden u.a. Serumprotein-Elektrophorese, Immunfixation und die Bestimmung freier Leichtketten verwendet. Die Elektrophorese kann die Menge eines M-Proteins abschätzen, während die Immunfixation insbesondere dabei hilft, dessen Typ zu bestimmen.
Beim multiplen Myelom kann die Höhe des M-Proteins zur Verlaufskontrolle und zur Beurteilung des Therapieansprechens verwendet werden. Es gibt allerdings auch Myelome, die nur sehr wenig oder kein messbares M-Protein bilden.
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