Diese Frage soll die aktuell laufende SUPRAME-Studie (NCT06743126) beantworten.
Die klinische Phase-3 Studie untersucht den Einsatz der autologen TCR-T-Zelltherapie IMA203 bei PatientInnen mit fortgeschrittenem malignen Melanom, die zuvor nicht auf eine Immun-Checkpoint-Blockade angesprochen haben oder danach einen Rückfall erlitten. Im Fokus steht dabei, ob sich durch die gezielte Immuntherapie das Tumorwachstum wirksamer aufhalten lässt als mit bisherigen Therapien.
Was macht die Immuntherapie Studie besonders?
IMA203 ist eine personalisierte Zelltherapie, die T-Zellen der PatientInnen gentechnologisch so verändert, dass sie ein bestimmtes Tumorantigen (PRAME) gezielt erkennen und angreifen können. Anders als klassische Immuntherapien wirkt IMA203 auch unabhängig von PD-1/PD-L1 oder CTLA-4 – also genau den Signalwegen, auf die Checkpoint-Inhibitoren abzielen.
Die SUPRAME-Studie vergleicht IMA203 direkt mit der Standardbehandlung, die ÄrztInnen nach dem individuellen Zustand der PatientInnen auswählen (sogenannter „investigator’s choice“). Dazu zählen z.B. Chemotherapie oder eine erneute Checkpoint-Inhibitor-Behandlung.
Zielgruppe und Studiendesign der SUPRAME Studie beim malignen Melanom
Eingeschlossen werden Erwachsene mit fortgeschrittenem, inoperablem oder metastasiertem malignem Melanom. Alle Teilnehmenden müssen zuvor mit einer PD-1-basierten Immuntherapie, einer sogenannten Checkpoint-Blockade, behandelt worden sein, die entweder keine ausreichende Wirkung zeigte oder nach der es zum Rückfall kam.
Die Studie prüft in zwei Behandlungsarmen:
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Arm A: IMA203 (einmalige Zellinfusion nach vorbereitender Chemotherapie)
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Arm B: „Standard of care“, individuell ausgewählt durch das Behandlungsteam
Es wird untersucht ob sich die Zeit ohne eine Voranschreiten der Erkrankung, unterscheidet.
Ausblick
Sollte sich IMA203 gegenüber bisherigen Therapien als überlegen erweisen, könnte die PRAME-spezifische TCR-T-Zelltherapie langfristig zu einer neuen Behandlungsoption werden – insbesondere für jene PatientInnen, bei denen alle etablierten Immuntherapien versagt haben.
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