Die Phase-Ib/II-Studie untersuchte Volrustomig in Kombination mit Chemotherapie bei PatientInnen mit neu diagnostiziertem, fortgeschrittenem, nicht-plattenepithelialem NSCLC. Insgesamt wurden 105 PatientInnen behandelt, die Behandlungsergebnisse konnten bereits von 91 dieser PatientInnen ausgewertet werden:
Gesamtansprechrate (ORR):
Volrustomig + Chemotherapie zeigte eine Ansprechrate von 50 % (Intent-to-Treat-Gruppe) im Vergleich zu 47,6 % bei Pembrolizumab + Chemotherapie.
Bei Patienten mit PD-L1-negativen Tumoren (<1 %) war die Gesamtansprechrate mit 55,6 % deutlich höher als bei Pembrolizumab (30 %).
Überleben ohne Fortschreiten der Erkrankung (PFS):
Patienten, die Volrustomig erhielten, hatten ein medianes PFS von 15,1 Monaten, verglichen mit 8,9 Monaten in der Pembrolizumab-Gruppe.
Nebenwirkungen:
Die höhere Dosierung (1.500 mg) war mit einer hohen Rate an Nebenwirkungen verbunden (70 % der PatientInnen mit Nebenwirkungen Grad 3 oder höher).
Eine niedrigere Dosierung (750 mg) zeigte eine bessere Verträglichkeit mit weniger schweren Nebenwirkungen (32 % der PatientInnen mit Nebenwirkungen Grad 3 oder höher).