Die minimale Resterkrankung (MRD) beschreibt das Vorhandensein von Resttumorzellen, die mit herkömmlichen Methoden nicht nachweisbar sind. Moderne Techniken wie Next Generation Sequencing (NGS), Durchflusszytometrie oder Massenspektrometrie ermöglichen den Nachweis dieser kleinsten Zellmengen.
MRD-Negativität (kein Nachweis von Tumorzellen) korreliert mit einer deutlich längeren Überlebenszeit.
Eine anhaltende MRD-Negativität (mindestens 12 Monate) ist ein besonders positiver Prognosefaktor.
Derzeit hat die MRD-Analyse noch keinen direkten Einfluss auf die Therapiesteuerung, könnte aber in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen.